Zwei neue Solarparks stärken die regionale Energieversorgung
e-regio nimmt PV-Parks „Weilerswist“ und „Scheven-Kalenberg“ in Betrieb.

Inbetriebnahme des Solarparks Weilerswist
vlnr: Felix Altenrath (F&S), Friedemann Reuschel (e-regio), Uwe Czypiorski (F&S), Kevin Rüth (F&S), Jens Brücken (F&S), Markus Kreutz (F&S), Stefan Dott (e-regio), Tobias Mallmann (e-regio), Andreas Wotzlaw (e-regio), Janik Wegenka (e-regio)
Mit der Inbetriebnahme der Solarparks Weilerswist und Scheven-Kalenberg im September baut e-regio die regionale Energieinfrastruktur weiter aus. Gemeinsam mit dem Euskirchener Projektentwickler F&S solar hat das Unternehmen zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen realisiert, die künftig mehr als 31 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom pro Jahr erzeugen. Damit können rechnerisch über 9.000 Haushalte in der Region mit Solarstrom versorgt werden. Gleichzeitig schaffen die Projekte zusätzliche Wertschöpfung vor Ort und leisten einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Energieversorgung.
Strom aus der Region für die Region
Der Solarpark Weilerswist umfasst die beiden Teilflächen Weilerswist-Neuheim und Erftstadt-Bliesheim entlang der Autobahn A1. Auf rund 13,5 Hektar erzeugt die Anlage künftig jährlich rund 17,7 Millionen Kilowattstunden Strom – ausreichend für mehr als 5.000 Haushalte.
Der Solarpark Scheven-Kalenberg erstreckt sich entlang der Bahntrasse auf Flächen der Stadt Mechernich und der Gemeinde Kall. Mit einer Leistung von rund 13 Megawattpeak und einer jährlichen Stromproduktion von etwa 14 Millionen Kilowattstunden ist er der bislang größte Solarpark im Kreis Euskirchen. Der erzeugte Strom deckt rechnerisch den Bedarf von rund 4.000 Haushalten.
Zusammen vermeiden beide Anlagen jährlich rund 23.000 Tonnen CO₂ und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen in der Region.*
Nutzen für Natur, Kommunen und Menschen
Errichtet wurden die beiden Solarparks auf sogenannten privilegierten Flächen. Dabei handelt es sich um Standorte entlang von Hauptverkehrswegen, die vom Gesetzgeber für die Nutzung erneuerbarer Energien vorgesehen sind. Gleichzeitig wurden beide Projekte von Anfang an naturverträglich geplant. Die Flächen werden bereits durch Schafe beweidet. Anders als auf intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen gibt es dort kaum Eingriffe, sodass sich unter und zwischen den Modulen Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Vögel entwickeln können. Damit verbinden die Solarparks erneuerbare Stromerzeugung mit zusätzlichen ökologischen Mehrwerten.
Auch wirtschaftlich wirken die Projekte direkt vor Ort. Die Standortkommunen profitieren von Gewerbesteuereinnahmen, die in der Region verbleiben. Darüber hinaus sind Beteiligungsmodelle für Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger vorgesehen, damit möglichst viele unmittelbar an den Erträgen der Projekte teilhaben können.
Wertschöpfung bleibt in der Region
„Das Energiesystem verändert sich grundlegend. Strom wird künftig stärker dort erzeugt, wo er verbraucht wird. Genau diese Entwicklung gestalten wir aktiv mit. Die neuen Solarparks in Weilerswist und Scheven-Kalenberg liefern nicht nur erneuerbare Energie für die Region, sondern schaffen auch Wertschöpfung vor Ort – für Kommunen, Flächeneigentümer und perspektivisch auch für Bürgerinnen und Bürger. Als regionales Unternehmen investieren wir in Infrastruktur, die unserer Region langfristig zugutekommt“, sagt e-regio Geschäftsführer Stefan Dott.
Verantwortung für die Energiezukunft der Region
Als regionales Energieunternehmen treibt e-regio den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran. Bereits heute entwickelt und betreibt das Unternehmen mehrere Erzeugungsanlagen in der Region und begleitet Projekte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Flächensicherung und Planung über Bau und Betrieb bis zur Vermarktung des erzeugten Stroms.
Auch Privathaushalte können Teil dieser Entwicklung werden. Mit dem SolarstromPaket bietet e-regio die Möglichkeit, Solarstrom vom eigenen Dach zu nutzen, ohne selbst in eine Anlage investieren zu müssen. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an weiteren Projekten, beispielsweise auch im Bereich Windenergie, um die regionale Energieversorgung weniger fossil, unabhängiger und zukunftssicher zu gestalten.
*Netto-Vermeidungsfaktor EE (2020) 715g CO2-Äq./ kWh (Quelle: Umweltbundesamt; Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger Bestimmung der vermiedenen Emissionen im Jahr 2020)