Wichtiger Meilenstein beim Euskirchener Wärmenetz erreicht
Beim Aufbau des neuen Wärmenetzes in Euskirchen hat e-regio einen wichtigen Meilenstein erreicht: Zwei Fernwärmeleitungen und eine Kabelleitung wurden erfolgreich unter der Erft verlegt. Durch die erfolgreiche Unterquerung konnte e-regio nun den Lückenschluss von den bereits verlegten Abschnitten zur Heizzentrale auf dem Gelände der Zuckerfabrik Pfeifer & Langen herstellen.

Spülbohrung zur Unterquerung der Erft bei Pfeifer & Langen, © Bach & Mergel / Dominik Ketz Photography
Spülbohrung vermeidet umfangreiche Erdarbeiten im Uferbereich
Zum Schutz der in einem Landschaftsschutzgebiet liegenden Ufer- und Auenflächen wurden die Arbeiten im Spülbohrverfahren durchgeführt, sodass auf umfangreiche Erdarbeiten verzichtet werden konnte. Die neuen Leitungen laufen nun geschützt unter dem Flussbett und sind dadurch auch besser gegen Hochwasser- und Flutereignisse abgesichert.
„Die Erftunterquerung war eines der anspruchsvollsten Teilprojekte unseres Fernwärmenetzausbaus. Dass wir die Erft mit dem Spülbohrverfahren unterqueren konnten, ohne die Uferbereiche offen aufzugraben, ist ein großer Erfolg für alle Beteiligten und ein wichtiger Schritt für die Wärmewende in Euskirchen“, sagt Hubertus Linden, Teamleiter für die Netzplanung bei e-regio.
Inbetriebnahme Anfang 2027 geplant
Der Spatenstich für das Fernwärmenetz erfolgte im April 2025. Voraussichtlich Anfang 2027 soll das Netz in Betrieb gehen. Zu den ersten Anschlüssen gehört das neue Rathaus der Stadt Euskirchen.
Mit dem Fernwärmenetz schafft e-regio eine zentrale Alternative zur individuellen Wärmeversorgung in Euskirchen. Hauseigentümerinnen und -eigentümer können sich weiterhin an das Netz anschließen lassen. Ob ein Anschluss möglich ist, zeigt der Fernwärme-Check auf www.e-regio.de/fernwaerme.