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Tipps für Radtouren

Burgen, Böll und frische Quellen

Sollten Sie Ihr Fahrrad noch nicht herausgeholt und für neue Abenteuer flott gemacht haben, wird es nun höchste Zeit: Statt Reisen in ferne Länder sorgen in diesem Sommer Radtouren vor der eigenen Haustür für Abwechslung. Wir haben drei Routen für Sie entdeckt.

Tipp 1: Die erste Etappe der Wasserburgen-Route

Die Gesamtlänge der Wasserburgen-Route könnte den einen oder anderen vielleicht etwas überfordern: Über 470 Kilometer führt die Tour im Städtedreieck Köln, Bonn und Aachen vorbei an 120 Burgen und Schlössern und quer durch unterschiedliche Landschaften. Das Gute an dieser Mammuttour: Sie liegt direkt vor der Haustür und lässt sich bestens in beliebig vielen Einzeletappen absolvieren.

Die erste Etappe 1a eignet sich hervorragend für den Einstieg. Die knapp 40 Kilometer lange Tour führt vom Bahnhof Bad Godesberg bis zum LVR Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen-Kuchenheim. Wer möchte, kann die Etappe natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge fahren – und spart sich dabei ein paar Höhenmeter.

Sie radeln überwiegend über Rad- und Feldwege sowie an einigen Stellen entlang verkehrsarmer Landstraßen. Die Strecke ist dank der blau-weißen Beschilderung immer gut zu finden. Von Bad Godesberg aus geht es Richtung Villip, hier laden die Burg Gudenau und die Broicher Mühle zu einem ersten Stopp ein. Danach radeln Sie gemütlich durch den Wald am historischen Bahnhof Kottenforst vorbei zur Burg Lüftelberg und in Richtung Morenhoven. Dort wartet mit der gleichnamigen Burg bereits die nächste Sehenswürdigkeit auf Sie. Wieder im Sattel, steuern Sie Ihre Fahrräder nach Miel – der Blick auf das gleichnamige Schloss lohnt sich immer. Anschließend geht es gemütlich auf die Schlussetappe über Odendorf und Palmersheim nach Kuchenheim.

Die Radexperten vom ADFC schätzen diese Tour als mittelschwer ein. Zeitlich sollte sie in ca. 2,5 Stunden bewältigt sein (ohne Pausen). Von Godesberg Richtung Kuchenheim sind knapp 170 Höhenmeter zu bewältigen, umgekehrt sind es nur rund 64 Höhenmeter. Einkehrmöglichkeiten gibt es einige entlang der Strecke reichlich, zum Beispiel am Bahnhof Kottenforst oder in Miel und Kuchenheim.

Alle Infos zur Wasserburgen Route und den einzelnen Etappen stehen hier:

https://www.die-wasserburgen-route.de/

https://www.adfc-radtourismus.de/wasserburgen-route/

Online gibt es auch einen praktischen Flyer zur Strecke.

Tipp 2: Die Bornheimer Schleife der Apfelroute

Wenn der Sattel schon gut eingefahren und der erste Muskelkater abgeklungen ist, kann es weiter gehen auf die Bornheimer Schleife der Apfelroute. Die bekannte und beliebte Apfelroute durch die Region hat einige interessante Nebenschleifen zu bieten. Die Bornheimer Schleife ist etwas mehr als 40 Kilometer lang und hält für die Kräftigung der Oberschenkel insgesamt 351 Höhenmeter bereit. Man sollte also schon ein bisschen geübt sein, bevor man diese Tour antritt. Wer es gemütlicher angehen möchte, findet in der 20 Kilometer langen und sehr ebenen Schleife Swisttal eine angenehme und kindertaugliche Alternative.

Aber zurück zur Schleife Bornheim: Diese Tour schafft das Kunststück, alle 14 Ortsteile der Stadt Bornheim (vom Rhein bis ins Vorgebirge) miteinander zu verbinden. Sie radeln durch eine abwechslungsreiche Landschaft entlang von Feldern und genießen den Blick auf den Rhein bis hin zum Kölner Dom. Entlang der Strecke gibt es viele Denkmäler, Burgen und Schlösser zu entdecken – von denen allerdings die meisten in Privatbesitz sind und Radler sich mit dem Außenanblick begnügen müssen. In Merten befindet sich auf dem Alten Friedhof die Grabstätte des Literaturnobelpreisträgers und Bornheimer Ehrenbürgers Heinrich Böll.

Der Einstieg in die Route ist an jedem Ort und in jede Richtung möglich. Und die guten Anbindungen erlauben sogar die Anreise per ÖPNV – die Ortschaften im Vorgebirge erreichen Sie mit der Stadtbahnlinie 18, die Rheinorte Hersel, Uedorf und Widdig mit der Linie 16. Die DB-Bahnhöfe Roisdorf und Sechtem liegen ebenfalls in der Nähe der Strecke und eignen sich als Anreisepunkte.

Die Bornheimer Schleife erkennen Sie an den grünen Apfelroutenschildern. Für die Route brauchen Sie ca. fünf Stunden (ohne Pausen). Einkehrmöglichkeiten bieten zahlreiche Restaurants und Gasthäuser entlang der Strecke.

Alle Infos: www.apfelroute.nrw

Tipp 3: Immer an der Erft lang

Fahrradtouren entlang eines Flusses haben den Vorteil, dass sich die Steigungen in der Regel in Grenzen halten und es immer leicht bergab geht. Eine Tour entlang der Erft eignet sich also für die ganze Familie. Der idyllische Heimatfluss ist von der Quelle bei Nettersheim bis zur Mündung in den Rhein bei Neuss über den 110 Kilometer langen, gut ausgebauten und ausgeschilderten Erft-Radweg befahrbar. Sie können die Längen Ihrer persönlichen Etappen ganz individuell gestalten.

Für die erste Etappe ab der Erftquelle geht’s am besten mit der Bahn bis Nettersheim oder Blankenheim und von dort die ersten Fahrradkilometer bis nach Netterheim-Holzmülheim, wo die liebevoll gestaltete Quelle der Erft zu finden ist. Hier können Sie ihre Wasserflaschen mit dem frischen Quellwasser füllen und dann in Richtung Bad Münstereifel weiterfahren. Nachdem es am Anfang eine kurze Steigung zu überwinden gilt, geht es dann die nächsten rund 15 Kilometer immer bergab.

Je nach Kondition beenden Sie bereits jetzt Ihre Etappe und lassen den Tag in Bad Münstereifel gemütlich ausklingen. Oder Sie fahren weiter durch die reizvolle Landschaft und entlang zahlreicher Wassermühlen bis Euskirchen. Hier stehen dann weitere 15 Kilometer auf dem Tacho und Familien mit Kindern sollten hier die Tagestour beenden. Das heißt jedoch nicht, dass es nicht weiter gehen kann. Wenn am folgenden Wochenende das Wetter stimmt, nehmen Sie am besten direkt die nächsten Etappen in Angriff: Richtung Weilerswist und Bergheim bis Grevenbroich und der Mündung in den Rhein bei Neuss.

Alle Informationen zum Erft-Radweg, Karten und GPS-Tracks gibt es hier www.erftweg.de

Fotos: Heinz Contzen, Nordeifel Tourismus GmbH, Rhein-Voreifel-Touristik (Monique Lebahn)

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